Die gute Nachricht zuerst: Für einen Urlaub in Kapstadt brauchst du wenig. Kein Visum, keine Pflichtimpfung, keine Malariaprophylaxe, und der Flug geht ohne Umsteigen und fast ohne Zeitverschiebung. Was tatsächlich Aufmerksamkeit braucht, sind vier Dinge: der Reisepass, die Einreiseformalitäten, die du besser vor dem Abflug prüfst, die Frage nach dem Mietwagen und die Reisezeit.
Vor dem Abflug
- Einreise und Visum: Was der Reisepass können muss, wie lange du bleiben darfst, was für Kinder gilt und was es mit der elektronischen Reisegenehmigung auf sich hat.
- Anreise und Flüge: Wer direkt fliegt, wie lange es dauert und wie du vom Flughafen in die Stadt kommst.
- Beste Reisezeit: Warum der Regen in den Winter fällt, wann der Wind geht und wann die Stadt voll ist.
- Wo übernachten: Die Entscheidung, die über die Reise mehr bestimmt als das Hotel selbst.
Vor Ort
- Unterwegs in der Stadt: Mietwagen und Linksverkehr, Taxi-Apps, der MyCiTi-Bus, die Bahn und die Minibus-Taxis.
- Sicherheit: Wie sich Kriminalität tatsächlich verteilt, warum Revierzahlen nicht für einzelne Viertel gelten und welche Regeln im Alltag wirklich helfen.
Die kurzen Antworten
Geld. Gezahlt wird in Rand, und du zahlst fast überall mit Karte, auch kleine Beträge, auch kontaktlos. Bargeld brauchst du für Trinkgeld, Parkwächter, Märkte und Minibus-Taxis. Hebe an Automaten in Einkaufszentren ab, nicht an der Straße. Trinkgeld im Restaurant liegt bei rund zehn Prozent.
Gesundheit. Kapstadt und das ganze Western Cape sind malariafrei. Pflichtimpfungen gibt es nicht, solange du nicht aus einem Gelbfiebergebiet kommst. Das Leitungswasser hat Trinkwasserqualität, und Einheimische trinken es aus dem Hahn. Eine Auslandskrankenversicherung ist trotzdem Pflicht, weil die privaten Krankenhäuser, in die du im Ernstfall kommst, Vorkasse verlangen.
Strom und Stecker. Südafrika hat einen eigenen Steckertyp mit drei runden Stiften, der in Europa nicht verkauft wird. Viele Unterkünfte haben zusätzlich europäische Buchsen, verlassen solltest du dich nicht darauf. Nimm einen Adapter mit.
Sprache. Englisch reicht überall. Daneben hörst du Afrikaans und isiXhosa, und beide sind in Kapstadt Alltagssprachen und keine Folklore.
AchtungAlles, was mit Behörden zu tun hat, ändert sich in Südafrika schneller als anderswo. Auf den Seiten dieser Rubrik steht deshalb bei jeder solchen Angabe, worauf sie sich stützt und wann sie zuletzt geprüft wurde. Prüf die Einreisebedingungen trotzdem noch einmal kurz vor dem Abflug.