Der Strand ist der Grund, hier zu wohnen. Er ist flach, lang, sandig und läuft so gleichmäßig aus, dass er als Anfängerrevier zum Surfen gilt; Surfschulen und Verleihe stehen in einer Reihe an der Strandstraße. Und das Wasser der False Bay liegt im Sommer deutlich über dem des Atlantiks auf der anderen Seite der Halbinsel, was den Unterschied zwischen kurz hineingehen und tatsächlich schwimmen ausmacht.
Muizenberg ist außerdem die günstigste Strandlage dieser Seite. Nach oben fehlen die teuren Häuser fast ganz, das Angebot besteht überwiegend aus Ferienwohnungen und kleinen Häusern, und für längere Aufenthalte rechnet sich das deutlich.
Über dem Strand sitzt bei gutem Wetter ein Beobachter mit Fernglas, und am Berg hängt eine Flagge. Sie beantwortet genau eine Frage, nämlich ob gerade ein Hai gesehen wurde. Hängt gar keine Flagge, sitzt oben niemand, und dann warnt dich auch niemand. Was es mit dem Programm auf sich hat, steht unter Freizeit.
Die Entfernung ist der Einwand. Bis in die City Bowl sind es rund zwanzig Kilometer, und der MyCiTi-Bus fährt nicht hierher. Was fährt, ist die Metrorail-Südlinie, die im Ort hält und am Wasser entlang bis Simon's Town weiterläuft. Der Betrieb wird in Stufen wieder aufgebaut; prüf den Fahrplan am Reisetag.
Zur Sicherheit gehört eine Einordnung, weil die Zahlen hier besonders leicht falsch gelesen werden. Das zuständige Polizeirevier Muizenberg deckt weit mehr ab als den Badeort, unter anderem Vrygrond und Seawinds, und seine Fallzahlen beschreiben deshalb nicht den Strandabschnitt. Wie diese Seite mit solchen Zahlen umgeht, steht unter Sicherheit.







